2021, Juli - September

Treffen der Euroregionen in Plauen

Am Freitag dem 18.09.2021 fand in Plauen ein Treffen der Euroregionen entlang der sächsisch-tschechischen und sächsisch-polnischen Grenze statt. Die Geschäftsführer tauschten sich zur Vorbereitung der kommenden Förderperiode und zur Auswirkung der Coronamaßnahmen auf die Grenzregionen aus. Auch über die aktuellen Vorhaben der Euroregionen wurde diskutiert.

Arbeitstreffen zur Fortschreibung der strategischen Handlungsempfehlungen für 2021-2027

Am 10. September fand in der Geschäftsstelle der Euroregion Neisse e.V. ein weiteres Arbeitstreffen der redaktionellen Gruppe zur Fortschreibung der „Strategischen Handlungsempfehlungen der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa“ für die Förderperiode 2021-2027 statt. Das euroregionale Team verständigte sich zu den Inhalten der 6 wichtigsten Prioritätsbereiche, welche sich bereits in der vorherigen Förderperiode herauskristallisiert haben und weiterhin, nach der Berücksichtigung nationaler Spezifika, als signifikant betrachtet werden.

Bei der nächsten Beratung wird an der Weiterentwicklung der Themenbereiche sowie der zur Zielerreichung geeigneten Aktivitäten und Maßnahmen gearbeitet.

Förderung von weiteren acht sächsisch-polnischen Kleinprojekten in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa

Die 22. Sitzung des Lenkungsausschusses für den Interreg-Kleinprojektefonds Polen-Sachsen fand vom 7. bis zum 09.09.2021 im Umlaufverfahren statt, welches mit einer Bewilligung von insgesamt 134.278,57 EUR an Fördermitteln für acht sächsisch-polnische Begegnungsprojekte endete. Es wurden somit rund 72.748 EUR für 4 Projekte sächsischer Kleinprojekteträger und 61.531 EUR für 4 Projekte polnischer Kleinprojekteträger bewilligt.

Eine Übersicht der bewilligten Kleinprojekte finden Sie unter: https://www.euroregion-neisse.de/kleinprojektefonds/polnisch-saechsisches-programm/bewilligte-projekte/

Der nächste Lenkungsausschuss tagt am 16. November 2021. ... mehr

Eröffnung des EU-Kontaktbüros EUROPE DIRECT Ostsachsen

Am 01. September 2021 trafen sich kommunale Vertreter der Landkreise Görlitz und Bautzen, Politiker der Region sowie ein Vertreter der Europäischen Kommission in Deutschland zur offiziellen Eröffnung des EU-Kontaktbüros EUROPE DIRECT Ostsachen in Bautzen.

Bei dieser Auftaktveranstaltung hatte die Euroregion Neisse e. V. Gelegenheit, die aktuellen Ergebnisse der Umsetzung der Kleinprojektefonds INTERREG Polen-Sachsen und Sachsen-Tschechische Republik zu präsentieren. Mit der lebendigen Vorstellung einzelner Kleinprojekte wurde gezeigt, wie wichtig eine Fortsetzung der Förderung von Kleinprojekten durch die EU für Begegnungen der Menschen und damit für das Zusammenwachsen in der Grenzregion ist.

Euroregion Neisse präsentiert in Görlitz die Kleinprojektefonds

Am 31.07.2021 fand im Stadthallengarten in Görlitz das Treffen "Verein(t) am Meridian" unter dem Motto "Kennenlernen. Vernetzen. Stärken." statt, an dem viele Görlitzer Vereine teilnahmen, ihre Arbeit vorstellten und miteinander und mit dem Publikum in Kontakt kamen. Organisiert wurde dies von der Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH. Die Euroregion Neisse war auch dabei. Reichhaltiges Informationsmaterial über die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa und die Kleinprojektfonds konnten an viele interessierte Vereinsvertreter übergeben werden. An eigenem Stand bestand die Möglichkeit, Antworten an alle Fragen rund um die Fördermöglichkeiten in den Kleinprojektefonds zu erhalten. Gerade von dieser Möglichkeit des persönlichen Kontakts und der Klärung von offenen Fragen zum KPF wurde gern und reichlich Gebrauch gemacht. Zudem konnten vielfältige Kontakte vermittelt werden.

Gemeinsamer offener Appell der deutsch-polnischen Grenzregion

„30 Jahre deutsch-polnische Kooperation entlang der Neiße“ - unter diesem Titel fand am 15.06.2021 anlässlich des 30. Jahrestags der Vertragsunterzeichnung zwischen der Republik Polen und der Bundesrepublik Deutschland über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit eine Konferenz in der Alten Färberei in Guben statt.
Den über 60 Teilnehmern wurde ein vielschichtiges Programm geboten, um den o.g. Vertrag mit seinen vielen positiven Begleiterscheinungen umfassend zu würdigen.
Darüber stellte diese Veranstaltung gleichsam eine Plattform dar, die es den Vertretern aus dem Gebiet der Euroregionen Neisse-Nisa-Nysa und Spree-Neiße-Bober / Sprewa-Nysa-Bóbr ermöglichte sich über ihre während der Corona-Pandemie gemachten Erfahrungen auszutauschen.
Es wurde schnell klar, dass sich die Einschränkungen des kleinen Grenzverkehrs nicht wiederholen dürfen, da sie viele Familien, Schüler/-innen, Studenten/-innen und Berufspendler entlang der Grenze vor große Probleme stellten.

„Zu den gleichen Feststellungen kamen am 16.06.2021 in der Doppelstadt Frankfurt (Oder)/ Slubice auch die Teilnehmer einer ähnlich ausgerichteten Veranstaltung, auf der Vertreterinnen und Vertretern aus dem Gebiet der Euroregionen Pro Europa Viadrina und Pomerania zusammenkamen.“

Um den gesammelten Erwartungen einen ordentlichen Rahmen zu geben, wurde ein „Gemeinsamer offener Appell der deutsch-polnischen Grenzregion“ erstellt und von den Bürgermeistern und Präsidenten der deutsch-polnischen Doppelstädte und Euroregionen unterzeichnet, welchen wir an die Präsidenten unserer beiden Länder, Dr. Frank-Walter Steinmeier und Dr. Andrzej Duda sowie an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und den Premierminister Dr. Mateusz Morawiecki richten.

Ziel ist es, dass wir unter dem Eindruck der gegenwärtigen pandemischen Situation einen Qualitätssprung in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit – u.a. in den Bereichen Gesundheit, Krisenmanagement und Kommunikation – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger hier vor Ort wünschen.

Wieder Neuigkeiten in der Grenzregelung

Personen, die in Deutschland ankommen und das 12. Lebensjahr vollendet haben, müssen, auch wenn sie aus einem Nicht-Risikogebiet (d. h. momentan aus der Tschechischen Republik) einreisen, den zuständigen Behörden auf Verlangen vorlegen: 

- eine ärztliche Bescheinigung oder ein Testergebnis für SARS-CoV-2, aus der bzw. dem hervorgeht, dass die Person nicht infiziert ist
(der Antigentest muss spätestens 48 Stunden vor der Einreise, der PCR-Test 72 Stunden vor der Einreise durchgeführt werden. Der Nachweis muss in deutscher, englischer, spanischer, italienischer oder französischer Sprache abgefasst sein und 10 Tage nach der Einreise aufbewahrt und auf Verlangen vorgelegt werden.)
oder
- den Nachweis eines vollständigen Impfschutzes, wobei der Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache vorliegen muss und die Impfung mit einem vom Paul-Ehrlich-Institut zugelassenen Impfstoff (derzeit BionTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson & Johnson) erfolgt sein muss.
Die Impfung muss abgeschlossen sein und seit der letzten Impfdosis müssen mindestens 14 Tage vergangen sein.
oder
- eine Bescheinigung über die SARS-CoV-2-Erkrankung, die in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache abgefasst sein muss und auf einem mindestens 28 Tage und bis zu 6 Monate alten PCR-Test beruht.

Bei Reisen mit einem Transportunternehmen müssen die Passagiere diese Bescheinigung vor der Abreise auch dem Transportunternehmen vorlegen. Wenn sie die Bescheinigung dem Beförderer nicht vorlegen, dürfen sie in der Regel nicht mitreisen.

Ausnahmen von der Anforderung, einen Test oder eine Bescheinigung über eine Impfung oder eine SARS-CoV-2-Erkrankung vorzulegen, bestehen für
- Personen, die für weniger als 24 Stunden von Deutschland in die Tschechische Republik oder von der Tschechischen Republik nach Deutschland reisen (kleiner Grenzverkehr),
- Pendler,
- Personen, die aus beruflichen Gründen nach Deutschland reisen, um Personen, Waren oder Güter auf dem Straßen-, Schienen- oder Luftweg über die Grenze zu befördern,
- Kinder unter 12 Jahren.

EINLADUNG zum Online-Seminar am 27.07.2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Rahmen der öffentlichen Konsultationen zum Kooperationsprogramm Interreg Polen - Sachsen 2021-2027 möchten wir Sie zu einem Online-Seminar einladen, dass am 27. Juli 2021 von 13:00 bis 15:00 Uhr stattfinden wird.

Während der Veranstaltung werden die Hauptgrundsätze des neuen Kooperationsprogramms Interreg Polen-Sachsen für die Jahre 2021-2027 präsentiert, und im Anschluss ist eine Fragestunde, in der Sie Ihre Fragen stellen können, geplant.

Das Webinar wird online mit Hilfe von ZOOM durchgeführt und wird simultan ins Deutsch und Polnisch übersetzt.

Alle Interessierten bitten wir um eine elektronische Anmeldung spätestens bis zum 26. Juli unter dem Link:
https://de.plsn.eu/anmeldungsformular

Das Seminar-Agenda gibt es unter „Aktuelles“ und unter dem Reiter „Programm 2021-2027“ auf unserer Internetseite: https://de.plsn.eu/-/online-seminar-zu-hauptgrundsatzen-des-kp-interreg-polen-sachsen-2021-2027.

Zum Entwurf des neuen Kooperationsprogramms können Sie Ihre Hinweise und Kommentare bis zum 13. August 2021 auf dem folgenden Formular abgeben:

Formular für Anmerkungen zum Kooperationsprogramm Polen – Sachsen 2021-2027 - Ministerstwo Funduszy i Polityki Regionalnej (ewt.gov.pl)

Den Programmentwurf sowie die Einzelheiten zu den öffentlichen Konsultationen finden Sie unter diesem Link der Verwaltungsbehörde: https://www.ewt.gov.pl/strony/o-programach/programy-interreg-2021-2027/konsultacje-programow/konsultacje-publiczne-projektu-programu-interreg-polska-saksonia-2021-2027/

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ihre Verwaltungsbehörde, Nationale Behörde und Gemeinsames Sekretariat

öffentliche Konsultation des Entwurfs des Kooperationsprogramms Interreg Polen – Sachsen 2021-2027

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Namen der Verwaltungsbehörde möchten wir Sie über die öffentliche Konsultation des Entwurfs des Kooperationsprogramms Interreg Polen – Sachsen 2021-2027 informieren.
Die Konsultation dauert vom 15. Juli bis zum 13. August 2021.

Zur Teilnahme an der Konsultation werden Privatpersonen und Behörden eingeladen, die sich für die grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen Polen und Sachsen interessieren, darunter u. a. die Begünstigten der vergangenen Förderperioden des Programms Polen – Sachsen, potenzielle Begünstigte, Vertreter/innen der öffentlichen Staatsbehörden, der territorialen Selbstverwaltung und ihrer Einheiten, Vertreter/innen der Nichtregierungsorganisationen, der Schulen und Hochschulen, der Wissenschafts- und Entwicklungszentren, der Unternehmer, der Euroregionen, der Europäischen Verbünde für Territoriale Zusammenarbeit, der kirchlichen Gemeinden sowie die Privatpersonen.

Ausführliche Informationen auf Deutsch und Polnisch gibt es auf der Internetseite www.ewt.gov.pl unter folgendem Link:
https://www.ewt.gov.pl/strony/o-programach/programy-interreg-2021-2027/konsultacje-programow/konsultacje-publiczne-projektu-programu-interreg-polska-saksonia-2021-2027/

Am 27. Juli 2021 um 13:00 Uhr wird ein Online-Seminar zu Schwerpunkten des Kooperationsprograms Interreg Polen - Sachsen 2021-2027 geplant (zweisprachig). Die Tagesordnung des Online-Seminars sowie der Link zum Anmeldungsformular werden in kommenden Tagen auf unserer Internetseite unter dem Reiter "Programm 2021 - 2027" verfügbar. Eine Einladung zum Seminar wird Ihnen noch zugeschickt.

Wir wenden uns an Sie mit einer höflichen Bitte, die o.g. Verlinkung zur Konsultation auf der Internetseite Ihrer Behörden zu veröffentlichen.

Im Voraus vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,

Anna Gibek

Starszy specjalista ds. informacji i promocji  / Öffentlichkeitsarbeit Program Współpracy INTERREG Polska – Saksonia 2014-2020 Kooperationsprogramm  INTERREG Polen – Sachsen 2014-2020  

In Chlumec diskutierten die Euroregionen úber die vereinfachten Kostenoptionen für die nächste Förderperiode

Vertreter aller 4 Euroregionen entlang der sächsisch-tschechischen Grenze haben sich am 13.07.2021 in Chlumec bei Ústí nad Labem getroffen, um die vereinfachten Kostenoptionen für die nächste Förderperiode 2021-2027 zu diskutieren. Durch die Kostenanalyse von etwa 1.000 Projekten werden wertvolle Daten gewonnen, die die Basis für die zukünftige Pauschale werden. Falls das alles gelingt, wird das Vorhaben den Antragstellern die Projektabrechnung deutlich vereinfachen.

Gemeinsame Zukunft der Tagebaugebiete im Dreiländereck DE-CZ-PL

Am 09.07.2021 nahm die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa an einer trilateralen Debatte zum Thema Gemeinsame Zukunft der ehemaligen Tagebaugebiete in der Euroregion Neiße – Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt“ teil. .... mehr

Ab Freitag, dem 09.07.2021, kommt es wieder zu gewissen Änderungen im Grenzverkehr in Richtung Tschechien:

Wer in Tschechien mehr als 24 h bleiben will, muss die Einreiseanmeldung ausfüllen (https://plf.uzis.cz/) und einen negativen Corona-Test vorweisen, entweder ein PCR-Test (nicht älter als 72 h) oder ein Schnelltest (nicht älter als 48 h)

Ausnahmen von der Testpflicht:

  • vollständig geimpft (14 Tage nach der 2. Impfung) und die Genesenen (max. 180 Tage nach dem positiven PCR-Test)


Ausnahmen von Pflicht zur Einreiseanmeldung und Testpflicht:

- kleiner Grenzverkehr, bis 24 h bleibt beibehalten, wie bisher

- die Durchreise ist unproblematisch möglich

- Grenzgänger, Schüler und Studenten, die zu Arbeits- oder Ausbildungszwecken regelmäßig mindestens einmal wöchentlich rechtmäßig die Staatsgrenze zur Tschechischen Republik in einen Nachbarstaat oder aus einem Nachbarstaat überschreiten, sowie für Reisen in einen Nachbarstaat oder aus einem Nachbarstaat zum Zwecke der Ausübung des Sorge- oder Umgangsrechts für ein minderjähriges Kind oder zum Zwecke des Besuchs eines Ehegatten oder eingetragenen Partners, der in einem Nachbarstaat arbeitet oder studiert.

2021, April - Juni

„Coolinaria” deutsch-polnisches Wein- & Genussfest

Das deutsch-polnische Wein- und Genussfest wurde im Rahmen eines Kleinprojektes organisiert und durchgeführt. Im Zeitraum vom 23.06. - 26.06.2021 trafen sich deutsche und polnische Winzer in Görlitz.

Schwerpunkt des Fachforums waren Themen, welche für die Winzer beiderseits der Grenze von großem Interesse sind. Die Wechselwirkungen zwischen Weinanbau einschließlich Vermarktung, Klima, Umwelt, Wasser, Luft und Boden wurde erörtert, da sie eine große Rolle beim nachhaltigen Weinanbau spielen.

Abschließend präsentierten sich Winzer aus Deutschland und Polen am Samstag auf dem „WINEMARKT“ in Görlitz. Begleitend boten regionale Händler ihre Produkte an.

Statistik-Workshop

am 24. Juni 2021 wurde in Form einer Videokonferenz ein Workshop im Bereich „Grenzübergreifende Zusammenarbeit/Statistik“ durchgeführt. Es nahmen daran Vertreter der statischtischen Ämter aus Deutschland, Tschechien und Polen teil. Im Rahmen eines Erfahrungsaustausches wurden hauptsächlich folgende Themen besprochen:

  • Aktuelle Lage und Stand der Vorbereitungen bzgl. des 30jährigen Jubiläums der ERN und der damit geplanten Veröffentlichung von Datenzusammenstellungen
  • Erarbeitung neuer Zielstellungen im Rahmen der gemeinsamen Entwicklungsstrategie der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa für die Förderperiode 2021-2027
  • Prioritätsthemen und Handlungsschwerpunkte der grenz­übergreifenden Zusammenarbeit
  • Unterstützung von Arbeitsgruppen aus anderen Prioritätsbereichen in Bezug auf statistische Zusammenfassung entsprechender Daten

Sieben Projekte bewilligt

Beim Online-Lenkungsausschuss Kleinprojekte SN-CZ wurde am 17.06.2021 über sieben Projekte positiv entschieden. Auf der tschechischen Seite wurden 72.919 € gebunden und zwei deutsche Projekte wurden als Vorratsprojekte bewilligt, weil auf der deutschen Seite keine Fördermittel mehr zur Verfügung stehen. Die Liste aller bewilligten Projekte können Sie sich unter www.euroregionneisse.de/kleinprojektefonds/saechsisch-tschechisches-programm/bewilligte-projekte/ anschauen.
Die nächste und zugleich auch die letzte Sitzung in diesem Jahr findet am 04.11.2021 statt. Die Projektabgabe ist bis zum 18.10.2021 möglich.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Corona-Pandemie. Lenkungsausschuss beschließt weitere sieben Projekte

Mit der Hoffnung, die Pandemie-Situation bald überwunden zu haben, wurde vom 21. Lenkungsausschuss für den Interreg-Kleinprojektefonds Polen-Sachsen nun über die Förderung von sieben weiteren Projekten entschieden. Allerdings musste die Abstimmung vom 25.-27.05.2021 wieder im Umlaufverfahren erfolgen.

Es wurden zwei sächsische und fünf polnische Begegnungsprojekte bewilligt, das entspricht einem Fördervolumen von insgesamt 121.474,45 EUR. Davon entfielen 86.258,25 EUR auf polnische und 35.216,20 EUR auf sächsische Kleinprojekteträger.

Die zwei vom Lenkungsausschuss bewilligten Projekte sächsischer Kleinprojekteträger ...mehr

Sonderförderprogramm zur Milderung gesundheitlicher und sozialer Folgen der Corona-Pandemie - nur noch bis 31.07.2021!

Der deutsch-tschechische Zukunftsfonds möchte den Einrichtungen und Initiativen, die etwas gegen die Auswirkungen der Corona-Pandemie tun, den Rücken stärken und somit soziale und gesundheitliche Aktivitäten im deutsch-tschechischen Grenzgebiet unterstützen. Je Tätigkeit oder Projekt können noch bis zum 31.7.2021 maximal 8.000 Euro pro Einrichtung beantragt werden, es handelt sich um eine 100%-ige Förderung.

Näheres zu dieser Corona-Sonderförderung “Hilfe für das Grenzgebiet” finden Sie auf der Internetseite des deutsch-tschechischen Zukunftsfonds unter:

http://www.fondbudoucnosti.cz/de/aktuell/aktuell/hilfe-fur-das-grenzgebiet-ii

70. Präsidiumssitzung der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa

Die 70. Präsidiumssitzung, am 21.05.2021, wurde auf Wunsch der tschechischen Seite kurzfristig als Online-Konferenz einberufen.
Sie wurde von der deutschen Seite vorbereitet und durchgeführt...mehr

Regionale Lebensmittel - Vorgespräche zur Bildung einer neuen Arbeitsgruppe

Am 18. Mai fand im Rahmen des Projektes „Verbesserung der Institutionellen Zusammenarbeit in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa“ in der Geschäftsstelle der Euroregion Neisse ein kleines Meeting zum Thema „Regionale Lebensmittel“ statt. Zu diesem Treffen wurde Geschäftsführerin der Stiftung „Kraftwerk Hirschfelde“ – Frau Nixdorf-Munkwitz – eingeladen. Neben ihren beruflichen Aufgaben setzt sich Frau Nixdorf-Munkwitz privat für das Thema „Regional, saisonal, nachhaltig und fair Genießen in der Lausitz“ mit ihrem Herzensprojekt „Ein Korb voll Glück“ (https://ein-korb-voll-glueck.de/) ein. Damit unterstützt sie die regionalen Produzenten und Direktvermarkter und wirkt an einer positiven regionalen Identität mit.

Diese Thematik bildet ein vielfältiges Gebiet in der grenzübergreifenden Zusammenarbeit in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa. Neben den Gesundheits- und Qualitätsaspekten sind weitere Gründe, aus denen Verbraucher zu regionalen Lebensmitteln greifen, die Unterstützung der heimischen Bauern sowie der Verbleib und damit verknüpfte Reinvestition der finanziellen Mittel in der Region.

Diese Begegnung war ein gelungener Auftakt für die Erörterung lokaler Gestaltungsmöglichkeiten, den Ausbau bereits vorhandener Netzwerke über die Grenzen hinaus und künftige gemeinsame Aktivitäten.

Kleiner Grenzverkehr nach Tschechien wieder frei

Am 13. Mai 2021 tritt die heute beschlossene Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes in Kraft. Diese regelt erstmals auch die Quarantänepflicht bundesweit einheitlich, während das bisher die Länder gemacht haben.

Danach ist nun bei Rückkehr aus einem Risikogebiet keine Quarantäne erforderlich, wenn man max. 24h dort war. Entgegen der bisherigen sächsischen Regelung gilt dies auch für Reisen ohne triftigen Grund, also auch für Tourismus und Erholung. Ein Test ist nach Rückkehr ebenfalls nicht nötig, weil Tschechien nur "normales" Risikogebiet ist.

Da man seit 4. Mai auch ohne triftigen Grund für bis zu 12h Stunden nach Tschechien einreisen darf (siehe diese Grafik, letzter Satz), ist damit der kleine Grenzverkehr nun ungehindert möglich.

Alle Regelungen im Detail

50. ordentliche Mitgliederversammlung der Euroregion Neisse

Am 28.04.2021 fand im Landratsamt in Zittau die 50. ordentliche Mitgliederversammlung der Euroregion Neisse e. V. statt.
Schwerpunkte der Sitzung waren ...mehr

Online-Konferenz im Bereich "Unterstützung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit/LAG"

am 26. April 2021 wurde in Form einer Videokonferenz ein Workshop im Bereich „Grenzübergreifende Zusammenarbeit/Kommunal- und Regionalentwicklung in der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa“ durchgeführt. Dank der Simultanverdolmetschung konnten sich alle Teilnehmer des Workshops in allen drei Sprachen unserer Euroregion (Deutsch, Tschechisch und Polnisch) zu folgenden Themen austauschen und ihre Präsentationen mit den Kollegen hinter den Grenzen teilen:

  • Unterstützung lokaler Produktion und regionaler Produkte
  • gemeindenahe lokale Entwicklung
  • Unterstützung des Gemeinschaftslebens auf dem Land in der Region Ústí nad Labem
  • regionales Budget
  • Vorbereitung der neuen Förderperiode und der Strategie der ERN

Euroregion Neisse nimmt an Workshop zum Strukturwandel im Dreiländereck teil

Zu dem Online-Workshop hatte die polnische Landeskammer für Energie-Cluster (Krajowa Izba Klastrów Energii) eingeladen. Am 16.04.2021 zwischen 13.00 und 15.30 Uhr wurden 10 kurze thematisch unterschiedliche Präsentationen dargeboten. Der Vertreter der Euroregion sprach über Herausforderungen und Chancen durch gezielte Investitionen, v.a. im Bereich Verkehrsinfrastruktur (z. B. neue Bahnverbindung zwischen Prag und Görlitz über Liberec und Zittau, ICE-Strecke zwischen Görlitz und dem Flughafen Berlin-Brandenburg) und die Bildung von Clustern, um den Strukturwandel nachhaltig zu gestalten und neue Wachstumspotentiale zu erschließen. Schließlich sind im Lausitzer Braunkohlerevier laut dem finalen Bericht der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung bis zu 16.000 Arbeitsplätze zu ersetzen, die direkt oder indirekt mit der Braunkohle verbunden sind. Dabei kann der Strukturwandel nur in enger Zusammenarbeit mit unseren polnischen und tschechischen Partnern gelingen. Die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa ist dabei seit nunmehr 30 Jahren eine Erfolgsstory und kann aufgrund etablierter trinationaler Strukturen, Förderprogramme und Arbeitsgruppen eine wichtige Plattform bieten. Die Euroregion Neisse-Nisa-Nysa als wichtige Plattform für die grenzübergreifende Koordinierung des Strukturwandels stand dementsprechend im Mittelpunkt der Präsentation mit dem Titel: "Investitionspotentiale und Planungen". Der gesamte Workshop wurde auf Englisch abgehalten. Nach den Präsentation fand eine intensive Diskussion statt.  

2021, Januar - März

Grenzübergreifende Begegnungsprojekte auch in schwierigen Zeiten

Die 20. Sitzung des Lenkungsausschusses für den Interreg-Kleinprojektefonds Polen-Sachsen fand – wie schon zuletzt – im Umlaufverfahren statt. Es wurden 5 sächsische und 3 polnische Projekte bewilligt. Beachtlich, dass trotz der Einschränkungen und der damit verbundenen Unsicherheit die deutsch-polnische Verbundenheit zu so vielen gemeinsamen Projektideen geführt hat, die zudem qualitativ so hochwertig waren, dass einer Bewilligung nichts im Wege stand. Für 8 sächsisch-polnische Begegnungsprojekte wurden somit weitere 12.6346,27 € bewilligt (74.736,22 EUR für 5 Projekte sächsischer Kleinprojekteträger und rund 51.610,05 EUR für 3 Projekte polnischer Kleinprojekteträger).

Leider können die deutschen Projekte nur als sogenannte Vorratsprojekte bewilligt werden, weil keine Mittel mehr zur Verfügung stehen. Erst, wenn genügend Rückflussmittel verfügbar sind, können die Projekte gefördert werden...mehr

Neue Regelungen für tschechische Grenzpendler ab 17. März 2021

Der Freistaat Sachsen hat erneut Änderungen für Grenzpendler angekündigt, die Mittwoch, den 17.03.2021 in Kraft treten sollen. Neben Arbeitnehmern, die bereits jetzt mit Ausnahmegenehmigungen die Grenze übertreten durften, wird dies künftig auch für Arbeitnehmer möglich sein, die eine Bescheinigung durch das Landratsamt/die Kreisfreie Stadt erhalten, dass die Tätigkeit des konkreten Beschäftigten für die Aufrechterhaltung betrieblicher Abläufe dringend erforderlich und unabdingbar ist.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung im Infektionsgeschehen in Tschechien und Deutschland können sich jedoch kurzfristig neue Entscheidungen der Staatsregierung ergeben, über wir Sie selbstverständlich ebenso kurzfristig informieren werden...mehr

Im KPF SN-CZ ein weiteres Projekt bewilligt

Im Rahmen des 7. Umlaufverfahrens wurde das Projekt "20 Jahre Städteverbundes Kleines Dreieck" der Pojektpartner Hrádek nad Nisou und Zittau bewilligt. Die Förderung in der Höhe von 8.400 € sollte viele gemeinsame Veranstaltungen ermöglichen. Ob das Projekt umgesetzt wird, hängt nur von der weiteren Entwicklung der Corona-Lage ab.

Mitwirkung am Kulturplan Lausitz

Am 08.03.2021 nahmen die Vertreter der Euroregion Neisse-Nisa-Nysa an einem Online-Treffen teil, welches die Grundlage für die Erstellung des Kulturplans Lausitz bildet. In vier verschiedenen Arbeitsgruppen wurde an der Schaffung eines Überblicks zu aktuellen Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Lausitz gearbeitet. Dabei wurden aktuelle Defizite in der Finanzierungs- und Förderstruktur identifiziert und Maßnahmen (z. B. Hilfe zur Selbsthilfe, Lobbyarbeit) zur Auflösung dieser erarbeitet, die zum besseren Abruf und Einsatz der vorhandenen Mittel beitragen. Die Ergebnisse des virtuellen Workshops fließen in eine Strategie für das Kulturprojektmanagement in der Lausitz ein, welche im Herbst 2021 fertiggestellt wird.

Rechnungsprüfung zum Haushalt der Euroregion Neisse e. V. für das Jahr 2020

Am 26.02.2021 fand in der Geschäftsstelle des Euroregion Neisse e. V. die Rechnungsprüfung zum Haushaltsjahr 2020 statt.
Anwesend waren die Rechnungsprüfer Herr Christoph Mehnert, Herr Michael Hiltscher, der Geschäftsführer, Herr Markus Köhler und die Mitarbeiterin, Frau Andrea Kugler.
Alle Unterlagen konnten in übersichtlicher und ordentlicher Form und auf Verlangen vorgelegt werden...mehr

Online-Workshop im Bereich "Wirtschaft und Tourismus"

08.02.2021 - im Bereich der Zusammenarbeit der sächsisch-tschechisch-polnischen Arbeitsgruppen begann das Jahr 2021 mit einem virtuellen Treffen der Arbeitsgruppe „Arbeitsmarkt“.

Da aufgrund der anhaltenden Einschränkungen bzgl. der ausgerufenen Corona-Pandemie zurzeit die reguläre Durchführung von Workshops praktisch nicht möglich ist, wurde auf alternative Formate zurückgegriffen. In einem Online-Meeting konnten sich die Mitarbeiter der entsprechenden Arbeitsämter bzw. Jobcenter der Landkreise Görlitz und Bautzen mit ihren tschechischen und polnischen Kollegen zu den aktuellen Themen austauschen. Das Hauptthema bildete dabei der Umgang mit der Pandemie und ihre Auswirkungen auf den regionalen Arbeitsmarkt. Die zukünftigen Austausch-Themen werden mit Sicherheit immer wieder an dieses Thema anknüpfen.

 

Aktuelle Corona-Regeln für Tschechien und Sachsen

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes Sachsen (DGB) und der Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW)

Lebensfremd und unehrlich

Anlässlich der morgigen Kabinettsitzung erneuern der sächsische DGB-Vorsitzende Markus Schlimbach und Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner ihren Appell bezüglich der tschechischen Grenzpendler:

„Pflegekräfte dürfen kommen – weil wir sie unmittelbar brauchen. Dort ist unsere Not besonders groß, da dürfen auch „Ausländer“ rein. Das sind unsere Nachbarn. Es sind gleichberechtigte Beschäftigte auf unserem gemeinsamen Arbeitsmarkt. Wir brauchen sie alle und unsere Mitarbeiter brauchen ihren Arbeitsplatz in Sachsen. Die undifferenzierte Blockade der Politik wird uns teuer zu stehen kommen: die Beschäftigten aus den Nachbarländern werden nicht vergessen, wer dafür verantwortlich ist, dass sie nicht zur Arbeit durften und manche werden sich bestimmt umorientieren...